Günther Götsch
THEATER 
(Auswahl)
Der Name der Rose
Schauspiel von Claus J. Frankl
Rolle: William von Baskerville
Regie: Alfred Meschnigg
Südtiroler Theaterverband
Schloss Runkelstein, Juni 2010

Z am Sonntag
„Das Jahr 1327 neigt sich seinem Ende, als der schlaue und spitzfindige Franziskaner William von Baskerville (trefflich und souverän verkörpert von Günther Götsch) und sein zumeist hektischer und ungestümer Adlatus Adson von Melk eine Bendiktinerabtei im nördlichen Apennin besuchen.“
Dolomiten
„Günther Götsch führt als William von Baskerville, ein mittelalterlicher Sherlock Holmes, souverän durch das Geschehen.“


Passionsspiele Lana
in der Hl. Kreuzkirche
Rolle: Jesus Christus
Regie u. Spielfassung: Alfred Meschnigg
Braunsbergbühne Lana, März 2010

Z am Sonntag
„Spielt wieder Jesus: Günther Götsch überzeugt in Lana ... Hervorzuheben sind Einzelleistungen, vor allem von Günther Götsch und Luis Benedikter, die höchst lobenswert sind.“


Klamms Krieg
Kai Hensel
Lehrer Klamm
Regie: Helga Walcher
Vereinigte Bühnen Bozen, Theater mobil 2010

Dolomiten
„Der Monolog, beeindruckend sprachgewaltig vorgetragen von Günther Götsch, packend inszeniert von Helga Walcher, ist ein bitterböses Stück, das den einsamen Kampf eines Lehrers zuerst gegen die Schüler und zuletzt gegen sich selbst darstellt.“
Z am Sonntag
„Günther Götsch brilliert als Lehrerfigur. Der versierte Schauspieler stattet seine Figur mit charakteristischen, bis hin zum Tic präzise beobachteten Verhaltensweisen aus und interagiert mit seinem Publikum wie in der Realsituation.“


Siffri 
oder glücklich das Land das keine Helden nötig hat / ovvero felice il popolo che non ha bisogno di eroi
zweisprachiges Kabarett von Monica Trettel & Günther Götsch
Eigenproduktion, 2009

Südtiroler Tageszeitung
„Günther Götsch und Monica Trettel beleuchten auf der Grundlage des Heldenjahres in einem sehr lustigen und satirischen Kabarett das Zusammenleben in Südtirol. (..) Eine kritische Hinterfragung, die durch die Leichtigkeit der Ironie und Komik ganz neue und viel tiefgründigere Gräben durchleuchtet, als es in einer anderen möglich wäre. (..) Götsch und Trettel leben sich voll und ganz aus und nehmen sich auch kein Blatt vor den Mund.“
RAI Sender Bozen, Mittagsmagazin
„Deutsch und italienisch gleichzeitig, hinter- und nebeneinander auf der Bühne, erstaunlich dass erst die beiden kommen mussten, um das zu probieren. (..) Es ist das Zusammenspiel der beiden professionellen Schauspieler, das den Reiz des Abends ausmacht. So wie Günther Götsch und Monica Trettel einander kommentieren, sich ins Wort fallen und den Faden wieder aufnehmen - ohne jede Peinlichkeit ihre Publikumsanimation betreiben, all das ist zu bestaunen und zu bewundern. Durch die Spieldynamik der beiden entsteht weder Leerlauf noch Langeweile, Monica Trettels eloquentes und spritziges Spiel reißt alle mit sich und Günther Götsch steht dem in nichts nach.“
Z am Sonntag
„Satirisch, schräg und hemmungslos.“


Der Gott des Gemetzels
Yasmina Reza
Armin Reichel
Regie: Fabian Kametz
Gruppe Dekadenz Brixen, Oktober 2009

Südtiroler Tageszeitung
„Allein Günther Götsch spielt derart souverän, dass er fließend von einer Stimmungslage in die nächste wechselt.“
ff Südtiroler Illustrierte
„Der Gott des Gemetzels ist eine brillante Wort-Schlacht zwischen zwei Paaren. Es ist komisch, den Paaren bei der Entblößung ihrer Doppelmoral zuzusehen - und macht gleichzeitig betroffen.“
RAI Sender Bozen, Mittagsmagazin
„Das Stück Der Gott des Gemetzels im Anreiterkeller wird so gespielt, wie es gebaut ist: treffsicher und eloquent, ein Genuss.“


Ladies Night
Stephan Sinclair und Anthony McCarten
Norman
Regie: Eva M. Niedermeiser
Gruppe Dekadenz Brixen, April 2009

Südtiroler Tageszeitung
„Unter der Regie von Eva Niedermeiser erweist sich das Ensemble als gut besetzt, welches durch ein gelungenes Zusammenspiel überzeugt und offensichtlich Spaß an der Komödie hat (..) und Günther Götsch nimmt man den Verzagten ab. Freilich folgt in dieser Komödie ein Gag dem nächsten und es dürfen Tränen gelacht werden.“


Die Mausefalle
Agatha Christie
Detective Sergeant Trotter
Regie: Georg Clementi
Vereinigte Bühnen Bozen, Jänner 2009

Südtiroler Tageszeitung
„Die Darsteller überzeugen durch ihre Leidenschaft (...) Die Figur des Detective Sergeant Trotter, gespielt von Günther Götsch, beeindruckt durch seine authentische englische Gelassenheit und sein akzentloses Deutsch.“
Dolomiten
„Dann trifft der Detective (sehr dominant: Günther Götsch) ein mit der Botschaft, dass sich im Haus ein Mörder befindet.“


Misery
Simon Moore
Paul Sheldon
Regie: Christian Mair
Theater in der Altstadt Meran, Dezember 2008

Dolomiten
„Günther Götsch gestaltet die Rolle eindrucksvoll in allen Feinheiten aus. Zuerst die Dankbarkeit und die Nachsicht gegenüber dem wunderlichen Benehmen der Frau, die ihm das Leben gerettet hat, dann die ersten Zweifel und das Absinken ins Stockholm-Syndrom und schließlich die Auflehnung und die gewaltsame Befreiung.“
Z am Sonntag
„Günther Götsch läuft zur Hochform auf, wenn er den Verzweifelten spielt - vor Schmerzen, im Entzug, in plötzlicher Erkenntnis seiner ausweglosen Lage, bis hin zum schwarzen Humor.“
ff Südtiroler Illustrierte
„Glaubhaft und eindrucksvoll auch Götsch als Paul Sheldon.“
Neue Südtiroler Tageszeitung
„(..) es liegt vor allem an der außergewöhnlichen Leistung der beiden Darsteller Patrizia Pfeifer und Günther Götsch, die einen nahezu zweistündigen Marathondialog führen (..)“

Yvonne, die Burgunderprinzessin
Witold Gombrowicz
König Ignaz
Regie: Helga Walcher
Freilichtspiele Lana, Juli 2008

Z am Sonntag
„Köstlich: Günther Götsch als König Ignaz.“ 
Dolomiten
„Um die hässliche Prinzessin, die in der absurden verkehrten Obstkisten-Welt die Schönheit des Kindlich-Echten verkörpert, schwirren wie geputzte Maschinchen Günther Götsch als König Ignaz, der in seinem Blick und seiner Stimme das Absurd-Gefährliche dieser Welt am besten ausdrückt ...“


Geschichte einer Tigerin
Dario Fo
Erzähler, Soldat, Tigerin, Tigerchen ... 
Regie: Alfred Meschnigg
Eigenproduktion, Jänner 2008

ff Südtiroler Illustrierte
„ Mit Bravour und in beeindruckendem Sauseschritt wechselt Götsch zwischen Erzählerebene und Darstellerebene hin und her und setzt dabei Mimik, Gestik und Körpersprache so ausdrucksstark ein, dass die leere Bühne plötzlich voller Bilder ist. Bei aller Wortgewalt und Komik bleibt immerhin noch Platz für Nuancen. Fürwahr eine gelungene Einmannshow.“
Dolomiten
„Die rasanten Wortkaskaden und imaginären Bilderwelten bändigt der Schauspieler Günther Götsch in Lana mit Wendigkeit und Präzision. Er ist zugleich Tiger und Dompteur der Fo-Farce. Locker entwirft er Umgebungen, zielt treffsicher auf Bilder, Typen und Figuren, und artikuliert mit jedem Wort-Ort die Beweglichkeit der lachenden Sprache von Dario Fo. Er hat die Schwierigkeit, eine Geschichte zugleich zu erzählen und darzustellen, meisterhaft im Griff.“
Z am Sonntag
„Besonders die atemberaubende Zusammenfassung der Geschichte, die einerseits die Zuhörerschaft nicht langweilen, andererseits die Bravour des Interpreten endgültig unter Beweis stellen soll, gehört zu den Höhepunkten der Darbietung.“



Von Mäusen und Menschen
John Steinbeck
Lennie
Regie: Helga Walcher
Freilichtspiele Lana, Juli 2007

Südtiroler Tageszeitung
„Götsch glänzt als Lennie. Mit aufgerissenen Augen stapft er lächelnd durch die Waldlandschaft. Ein tumber Blödian. Die schweren Arme an die langen Schenkel gelegt. Wie ein Schuljunge hockt er mit zusammengepressten Beinen auf einem Kasten und ahmt linkisch die Gesten der anderen nach. Ein erwachsenes Kind, das kichert und greint, virtuos auf dem schmalen Grat zwischen Komik und Tragik balancierend. Zum Lachen. Das schon. Aber nicht lächerlich. Er zeigt schüchterne Sanftheit, Arglosigkeit und lausbübisches Staunen. Herrlich.“
Dolomiten
„Götsch bleibt nicht beim lustigen Trottel stehen, er spielt die Gefahr seiner Behinderung. Der Übergang seiner Liebkosung der Farmersfrau zum wie beiläufigen Mord ist schauspielerischer Höhepunkt.“





Die Welle
Reinhold Tritt
Ben Ross
Regie: Helga Walcher
Vereinigte Bühnen Bozen, März 2007

Dolomiten
„Es ist beeindruckend, dabei zuzuschauen, wie rasch sich die Spirale weiterdreht zu Bespitzelung und Ausgrenzung, .... , wie schnell die Disziplin in sinnloses und gewalttätiges Gebrüll umkippt und das Gemeinschaftsgefühl in dumpfe Gleichmacherei. Diese Verwandlung bringt Regisseurin Helga Walcher eindringlich ans Publikum, ebenso Günther Götsch seinen Lehrer durchaus doppelbödig samt eigener Verführbarkeit zum Missbrauch von Macht.“
RAI Sender Bozen, Mittagsmagazin
„Günther Götsch spielt den Lehrer sehr eindringlich, man versteht den Sog dem er und seine neue Bewegung ausgesetzt sind.“



Der arme Cyrano
Pavel Kohout
Cyrano de Bergerac
Regie: Monika Steil
Freilichtspiele Lana, Juli 2006

Dolomiten
„Im Gewächshaus arbeiten wunderbare Schauspieler. Günther Götsch ist ein sanfter Cyrano. Natürlich unglücklich. Er zeigt Tiefinnerliches. Schlichtes. Seelenqual. Wenn er das Gesicht eines Schuljungen aufsetzt der bei einem Streich ertappt worden ist, blickt man in den Abgrund.“
FF
„Beachtlich auch die Ensembleleistung mit einem über sich hinauswachsenden Günther Götsch.“
Zett am Sonntag
„Als Cyrano glänzt Günther Götsch, gleichzeitig der neue künstlerische Leiter. Er spielt den Cyrano rebellisch-dynamisch. Es ist ihm förmlich von der schweißgebadeten Stirn abzulesen, wie eng ihm die Welt in seiner Nase ist.“ 




Enigma
Eric-Emmanuel Schmitt
Erik Larsen
Regie: Eva Niedermeiser
Carambolage Bozen, Oktober 2005

Dolomiten
„Paul Demetz und Günther Götsch spielen hervorragend. Nicht nur das Verfassen von Stücken ist eine große Kunst, sondern auch das Spielen. Es bereitet Freude, diese Kunst zu sehen.“
Tiroler Tageszeitung
„Mit viel Gespür führt die Regisseurin den Zuschauer durch diese unspektakuläre Menschenkomödie, deren Sog er sich - auch der überdurchschnittlichen Leistung der Schauspieler wegen - kaum entziehen kann.“



Der Kuss der Spinnenfrau
Manuel Puig
Molina
Regie: Helga Walcher
beton_ung, Betonhalle Lana, Mai 2005

Zett am Sonntag
„Manuel Puigs berühmter Roman stellt als Bühnenfassung hohe Ansprüche an die Schauspieler, denen vor allem Günther Götsch souverän gerecht wird. Er zeigt die schillernden Facetten seiner Figur auf, bis sie als Ganzes verständlich und „verzeihlich“ wird.“
Südtiroler Tageszeitung
„Günther Götsch spielt die Tunte gedämpft, sottovoce, jedes Übermaß vermeidend. Behutsam und umsichtig werden hier Seelentupfer gesetzt. Er beginnt als lüstern-schwankender Schalk und Verführer.Der kokett und hinterhältig schmunzelnde Kauz wirft gebrauchte Teebeutel an die Fabrikdecke, posiert mit einem aus Toilettenpapier geformten Kopfputz, schreitet mit schwingenden Hüften um die Spielfläche. Herrlich.“



Der Tod eines Handlungsreisenden
Arthur Miller
Biff
Regie: Claus Tröger
Vereinigte Bühnen Bozen, April 2005

Zett am Sonntag
„Günther Götsch bewältigt vor allen den erschütternden Showdouwn, den Biff seinem Vater bereitet, mit echter Leidenschaft.“
FF
„Günther Götsch, der den nicht minder tragischen Helden Biff spielt, gelingt es auf seiner heiklen Gratwanderung zwischen Auflehnung, Enttäuschung und kindlich-zärtlichem Entsprechen wollen nichts weniger als betroffen zu machen.“
Südtiroler Tageszeitung
„Der wunderbare Günther Götsch gibt den Biff störrisch und nachgiebig, mit sich selbst ringend, kraftvoll.“




Der Messias
Patrik Barlow
Bernhard
Regie: Alfred Meschnigg
Vereinigte Bühnen Bozen, Dezember 2004

Südtiroler Tageszeitung
„Das Geschehen beherrscht Günther Götsch. Er ist hier die Hauptgestalt. Dieser herrliche Schalk ist als Zenturio Quirinus hochmütig, als Herodes verschlagen, als Maria keck und hintersinnig, als Hebamme sanftmütig, als Gabriel untertänig, als Bernhard eigensinnig, vorlaut und lebensvoll. Packend spielt Götsch den aufsässigen Bürgermeister von Nazareth.“
Zett am Sonntag
„Hut ab vor der Leistung der Schauspieler. So schlüpft Götsch mal in die Rolle der zickigen Maria, mal in jene des abgestürzten Erzengels, gibt den Herodes, der unter Platzangst leidet und schließlich die abgebrühte Maria.“






König Lear
William Shakespeare
Edgar
Regie: Kurt Veth
Vereinigte Bühnen Bozen, 2003

Dolomiten
„Edgar - bravorös gemeistert von Günther Götsch“
Südtiroler Tageszeitung
„Der von Günther Götsch überragend gespielte Gloster-Sohn Edgar nimmt die Haltung des gekreuzigten  Christus ein.“
Zett am Sonntag
„Günther Götsch hat sich an den aufwändigen Part des Edgar herangewagt und erreicht als armer Tom große Intensität.“




Gefährliche Liebschaften
Christopher Hampton
Vicomte de Valmont
Regie: Monika Steil
Vereinigte Bühnen Bozen, 2003

Südtiroler Tageszeitung
„Natürlich hängt hier alles am Valmont. Der herausragende Günther Götsch gibt in dieser zu jedem Zeitpunkt überzeugenden Inszenierung einen die höfische Courtosie  ad absurdum führenden Liebhaber. Wenn Götsch seiner Komplizin spitzbübisch zuzwinkert, hinterlistig immer neue Lügengeschichten erfindet, sich als Grimassen ziehender Schalk hinter die Kulissen duckt, verleiht er der Figur eine komödienhafte Leichtigkeit, die sämtliche diesem Don Juan zur Last gelegten „Greuel“ auf der Bühne vergessen läßt.“
Dolomiten
„Günther Götsch beginnt in dieser komplexen Rolle als galanter selbstbewusster Beau, der seinem Film-Vorbild John Malkovich einiges verdankt, doch ist er durchaus im Stande, seine Figur facettenreich zu entwickeln und mit ihr auf eine höhere Ebene hinaufzuwachsen - eine reife Leistung.“





Die Friedensfrau
Walter Jens
Kinesias/Lampito
Regie: Fabian Kametz
Vereinigte Bühnen Bozen, 2002

Zett am Sonntag
„Köstliche Szenen ergeben sich, wenn Günther Götsch als sportgestählte Spartanerin auftritt, der weibliche Berührungen gegen den Strich gehen.“
FF
„Günther Götsch als Spartanerin Lampito zeigt fintenreich, was Frauen in Kopf und Muskeln haben und macht sich als Kinesias liebenswürdig zum Narren als sein Glied ihn drückt.“






Kiss me, Kate
Cole Porter
Ganove Joe
Regie: Robert Herzl
Vereinigte Bühnen Bozen, 2002

Zett am Sonntag
„Sorgten für Gelächter: Günther Götsch und Klaus Ofczarek als Parademafiosi.“







Amadeus
Peter Shaffer
Antonio Salieri
Regie: Erich Innerebner
Vereinigte Bühnen Bozen, 2001

FF
„Schauspielerisch ist Salieri dem kleinen Mozart haushoch überlegen. Günther Götsch gibt sich als souveräner, wandelbarer und hin- und hergerissener Salieri.“
Südtiroler Tageszeitung
„Gute Leistung eines Vollblutschauspielers. In der Inszenierung der Vereinigten Bühnen Bozen ist Günther Götsch ihr bester Schüler. Er ist der Wandlungsfähigste, der auf dem Weg ständiger Rückblenden einen Marathonlauf zwischen seiner Jugend und Senilität zurücklegt ... er ist der souveräne nuancierte Interpret der Truppe. Fast immer schwankt er zwischen pompöser Selbstgerechtigkeit, jämmerlichem Selbstmitleid und witziger Selbstironie. Beeindruckend verkörpert er den mehrschichtigen Bösewicht, den vom Neid Getriebenen, den von Komplexen und Schuldgefühlen gequälten Mann.“
Tiroler Tageszeitung
„... Salieri, den Günther Götsch glaubhaft interpretiert ...“
Alto Adige
„Avrebbe dovuto chiamarsi Antonio (Salieri) e non „Amadeus“ (Mozart). Perchè Salieri-Günther Götsch domina la scena dall‘inizio alla fine, e domina decisamente anche Amadeus. Anche la presenza fisica e scenica del sudtirolese Günther Götsch (che abbiamo visto sempre in ruoli più leggeri e divertenti) oltre all‘altezza che supera di una spanna quella di Massimo Bernardo (Mozart) che non è piccolo ma lo diventa vicino a lui, fa si che l‘attenzione del pubblico sia sempre catalizzata su di lui. Se fossimo al cinema o in tivù, si direbbe che „buca lo schermo“.








Warten auf Godot
Samuel Beckett
Pozzo
Regie: Peter Lotschak
Vereinigte Bühnen Bozen, 1999
Bad Hersfelder Festspiele, 1999

Hersfelder Zeitung
„Günther Götsch als wunderbar blasierter Herrenmensch Pozzo.“
Fuldaer Zeitung
„Günther Götsch gibt Pozzo als brutal-sentimentalen Herrenmenschen mit der grotesken Pathetik eines Zirkusdirektors.“










Der Tod und das Mädchen
Ariel Dorfmann
Gerardo Escobar
Regie: Carsten Bodinus
Theater in der Altstadt Meran, 1999

Zett am Sonntag
„Den stärksten Eindruck hinterlässt Günther Götsch durch seine stimmlichen Qualitäten, seine sichere Bühnenwirkung und die kohärente Umsetzung seiner Rolle als Ehemann und Verfechter einer humanen Position.“












Der Diener zweier Herren
Carlo Goldoni
Truffaldino
Regie: Alfred Meschnigg
Braunsbergbühne Lana, 1998

Dolomiten
„Günther Götsch ist ein so ausgezeichneter Truffaldino, dass er Gedanken an berühmte Vorbilder gar nicht erst aufkommen lässt. Er spielt mit ungeheurer Textsicherheit, wahnwitziger Sprechtechnik und expressiver Gestik, vergisst auch in den schwierigsten Passagen die klassischen Arlecchino-Bewegungen und -posen nicht, sucht sekundengenau den Blickkontakt zum Publikum und legt ein beachtliches Tempo vor, dem zu folgen seine Mitspieler Mühe haben. Er wirkt so mitreißend, dass Versprecher, Hänger, Stereotype und Ladehemmungen aller Art belanglos werden und das ganze Ensemble zu einer beachtlichen Gesamtleistung anläuft.“








http://www.der-name-der-rose-runkelstein.ithttp://www.der-name-der-rose-runkelstein.ithttp://www.passionsspiele.ithttp://www.theater-bozen.ithttp://www.freilichtspielelana.eu/historie.htmlhttp://www.eva-niedermeiser.de/index.htmlhttp://www.tida.ithttp://www.braunsbergbuehne.comshapeimage_3_link_0shapeimage_3_link_1shapeimage_3_link_2shapeimage_3_link_3shapeimage_3_link_4shapeimage_3_link_5shapeimage_3_link_6shapeimage_3_link_7
Foto © Tobias Demetz Foto © Florian Puff Foto © Hermann Maria Gasser Foto © Hermann Maria Gasser Foto © Hermann Maria Gasser Foto © Paul Peter Gasser Foto © Paul Peter Gasser Fotos © Hermann Maria Gasser Foto © Andreas Marini Foto © Hermann Maria Gasser
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Foto © Paul Peter Gasser Foto © Andreas Marini Foto © Andreas Marini Foto © Andreas Marini Foto © Hermann Maria Gasser Foto © Arnold Ritter Foto © Arnold Ritter Foto © Erwin Egger Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Schauspiel von Edward Albee
Rolle: George
Regie: Eva M. Niedermeiser
Theater in der Altstadt Meran, Oktober 2010

RAI Sender Bozen, Mittagsmagazin
„Günther Götsch spielt den George hervorragend, er ist ganz der gedemütigte Schlappschwanz als den seine Frau ihn hinstellt, er lächelt und küsst, wenn sie es will und ist deshalb auch glaubhaft in seinem Entschluss, reinen Tisch zu machen, als sie von einer Geschichte anfängt die ganz und gar tabu ist.“
Dolomiten
„Günther Götsch (George) und Patrizia Pfeifer (Martha) spielen was das Zeug hält. Mit sichtbarer Lust schleudern sie sich die gröbsten Gemeinheiten ins Gesicht, immer darauf bedacht, weh zu tun (...) zurück bleiben auch zwei Schauspieler, die sich bis zur physischen und mentalen Erschöpfung verausgabt haben.“
Z am Sonntag
„Die beiden Profis bieten einen Schlagabtausch, der beim Publikum mindestens das Unbehagen auslöst, das Unbeteiligte als Zeugen von Ehekrächen empfinden.“
Südtiroler Tageszeitung
„Wunderbar sind die beiden, wenn sie sich kurzzeitig näher zu kommen scheinen und doch nicht daran glauben können oder wollen (...) Ein nach wie vor großartiges Stück, eine tolle Aufführung.“
ff Südtiroler Illustrierte
„Das Theater in der Altstadt zelebriert menschliche Schreckenskälte und subtile Empfindsamkeit - Täter und Opfer geben sich ein Wechselspiel der Sonderklasse.“


K2 - Ein Theaterstück in der Vertikalen
von P. Meyers / übersetzt von Maxi Obexer
Rolle: Taylor
Regie: Helga Walcher
beton_ung, Schloss Sigmundskron, August 2010

Dolomiten
„Existenzieller Hochseilakt mit starken Darstellern.“
Z am Sonntag
„Die beiden Schauspieler schlüpfen gekonnt in ihre gegensätzlichen Charaktere, aber die ungewohnte Situation voll technischer Herausforderungen beeinträchtigt doch etwas ihre Ausdruckskraft. Dennoch ist das Resultat eine echte Besonderheit in diesem Freilichtsommer.“
ff Südtiroler Illustrierte
„Die Produktion ist eine der interessantesten, weil gewagtesten, im heurigen Freilichttheater-Reigen, in dem der Mut zum Risiko bereits abgestürzt zu sein scheint.“
 Fotos © Andreas Marini Offene Zweierbeziehung
Schauspiel von Franca Rame/Dario Fo
Rolle: Ehemann 
Regie: Helga Walcher
Vereinigte Bühnen Bozen, Jänner 2011

stol
„Günther Götsch gibt einen herrlich charmanten, wenn auch sehr jungenhaften Giovanni, der sich am Leid seiner Frau ergötzt, wie ein Schulbub mit seinen Trophäen und Unterhöschen prahlt, machohaft Lebensweisheiten von sich gibt und doch auf die Zustimmung und Spielanleitung siner Frau angewiesen ist. In ihren besten Szenen leisten die beiden liebenden Kontrahenten einen witzig brillanten Schlagabtausch, sind wendig und lebendig, sprühen komödiantische Energie aus allen Poren (...) Die ironische Distanz mit der Bühnenbild und Kostüme das Stück in eine fellinianische Varietèwelt übertragen - unterstrichen von den witzigen und gelungenen Körperkunststücken und „Dick und Doof Szenen“, in denen besonders Günther Götsch brilliert - entsprechen der emotionalen Distanz der Inszenierung von den existentiellen Wahrheiten des Stückes. (...) Ein unterhaltsamer Abend, eine bewundernswerte schauspielerische Leistung mit vielen herrlichen Momenten bester komödiantischer Kunst.
Foto © Hermann Maria Gasser Foto © Erwin Flor